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Tips und Tricks


Rückwärts mit dem GespannOptimale ZuladungAnhänger schlingerfrei

Wenden mit dem Wohnwagengespann

Überholspur mit Wohnwagen


Rückwärts mit dem Gespann
Das rückwärts Einparken ist wohl so manchem aus der Fahrschule noch in grausiger Erinnerung, doch wie sieht es eigentich aus wenn der Wohnwagen da noch mitfährt? Hier nun ein kleiner Versuch das Rückwärtsfahren mit einem Gespann zu erklären. Also, wie geht das nun? Fährt man mit dem PKW rückwärts und lenkt dabei nach links, dann bewegt sich der PKW auch nach links.

Fährt man nun mit einem gerade stehenden Gespann nach hinten und möchte nach links, dann muss man das Zugfahrzeug zuerst nach rechts einschlagen. Nach einer Wegstrecke von etwa einem Meter knickt das Gespann am Kupplungskopf nach rechts.

Jetzt wird das Lenkrad schnell in die entgegengesetzte Richtung, also nach links, eingeschlagen. Nun fährt man rückwärts mit der gleichen Lenkradstellung wie ohne Anhänger.

Der Rest ist Gefühlssache und eine wenig Übung.

In modernen Anhängern und Wohnwagen ist heutzutage eine Rückfahrautomatik eingebaut. Diese bewirkt das beim langsamen Rückwärtsfahren die Auflaufbremse außer Funktion bleibt, ganz automatisch. Der Wechsel zwischen vorwärts und rückwärts vollzieht sich ohne manuelles Eingreifen in die Anhängerbremse. Ältere Gespannfahrer kennen noch das Umlegen von Hebeln vor dem Rangieren. Dagegen ist das Rückwärtsfahren heutzutage, mit den komfortablen AL-KO Fahrgestellen und Bremssystemen, beinahe ein Kinderspiel.


1 Bevor man zum Rückwärts fahren ansetzt, sollte das Gespann zuerst gerade gezogen werden,  die Räder sind nicht eingeschlagen.

2 Will man rückwärts nach links fahren, wird jetzt das Lenkrad erst einmal nach rechts eingeschlagen.

3 Das Gespann fährt etwa einen Meter rückwärts und "knickt" an der Anhänge- kupplung nach rechts ein.

4 Nun schnell das Lenkrad in die entgegenge setzte Richtung nach Bedarf einschlagen und siehe da, der Wohnwagen fährt nach links.




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Anhängekupplungen
Die Kupplungskugeln früherer Anhängekupplungen liefen im Fettpolster. Moderne Kupplungssysteme, wie die AKS 2004 Comfort, arbeiten trocken und verwenden vier Reibbeläge zur Dämpfung der Schlinger- und Nickbewegung. Das früher gefürchtete „Aufschaukeln" gehört damit bei vernünftiger Fahrweise der Vergangenheit an. Der Wohnwagen läuft spurgenau hinter seinem Zugfahrzeug her. Moderne Kupplungssysteme oder gar ein Fahrzeug mit Tandemachse haben ein hohes Sicherheitspotenzial. Sie kaschieren teilweise sogar Lade- und Verhaltensfehler des Fahrers, die man bei Fahrzeugen älterer Generationen schon nach kurzer Fahrt gnadenlos zu spüren bekam. Optimale Sicherheit hat deshalb nur derjenige, der die Grundregeln beim Gespannfahren kennt, sie auch beherzigt und einen Wohnwagen der neuesten Generation fährt. Das Gespann sollte unbedingt ein ausgewogenes Gewichtsverhältnis haben. Hierbei orientiert man sich am Leergewicht seines Autos und sucht nach der zulässigen Anhängelast des Fahrzeugs seinen Wohnwagen aus. Exakte Angaben darüber gehen aus den Kraftfahrzeugpapieren hervor. Diese Werte müssen eingehalten werden.


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DIE LAST MIT DER LAST
Auch wenn die die Masse der Wohnwagen reichlich Stauräume haben, muss man auf das zugeladene Gewicht achten. Vor Antritt der Fahrt sollte genau überlegt werden, was alles mitgenommen werden soll und wo das Gepäck verstaut werden kann. Weniger ist oft mehr. Deshalb am besten unnötigen Ballast vermeiden.
Bevor der Wohnwagen für den Urlaub gepackt wird, sollte alles Zubehör, das man nur im Winter/Sommer benutzt, ausgeladen werden. Auch Haushaltsgegenstände
braucht man nicht doppelt und dreifach mitzunehmen, lieber einmal öfter Spülen!. Sinnvoll ist es Campinggeschirr aus Melamin zu verwenden - es ist leicht und sehr stabil. Alles andere was man Einpackt richtet sich nach den Lebens- und Essgewohnheiten der Familie, doch bedenken Sie, dass jeder Gegenstand sein Gewicht hat.

Die Faustregel beim Packen eines Wohnwagens besagt: Schwere Gegenstände nach unten, möglichst in die Nähe der Achse packen und leichtes Zubehör in den Hängeschränken verstauen.


Die richtige Zuladung
Beim Beladen des Wohnwagens sollte beachtet werden, dass die Gewichtsverhältnisse richtig und ausgewogen verteilt sind. Bei Wohnwagen mit Heckküche, die schon werkseitig durch die Einbauten wie Herd, Backofen, Kühlschrank den hinteren Aufbau belasten, sollte man schwere Küchengegenstände wie Töpfe, Pfannen sowie Konserven und Vorräte lieber während der Fahrt zum Bug hin verladen. Sind alle Haushaltsgegenstände und Reiseutensilien verstaut, muss die Kraft der Deichselkupplung mit der vorgegebenen Stützlast auf die Anhängekupplung des Zugfahrzeuges drücken. Erfahrene Gespannfahrer spüren den richtigen Wert schon beim Ankuppeln in den Armmuskeln. Wer sich nicht so sicher ist, sollte eine Waage verwenden. Tipp: Es ist immer besser, sich am oberen Wert der zulässigen Stützlast zu orientieren, als zu wenig Stützlast auf der Kupplung zu haben. Damit liegt das Gespann ruhig beim Fahren.
Wieviel darf ich zuladen?
Hierzu sollte man die Definition einiger Begriffe kennen.

Leergewicht:

Der Wohnwagen mit all seinen serienmäßigen Einbauten. Hierbei ist zu beachten, das mitbestellte Zusatzpakete beim Kauf eines Neufahrzeuges auch gleich ein Mehrgewicht ausmachen. In der Regel sind Angaben über das Gewicht von Zusatzeinbauten in den Prospekten der Hersteller vorhanden.

Masse in fahrbereiten Zustand:

Beschreibt das Leergewicht plus Zwei zu 90% gefüllten Gasflaschen einem zu 90% gefüllten Frischwassertank sowie einer Kabeltrommel.

Die meisten Hersteller geben in Ihren Prospekten mittlerweile Masse in fahrbereiten Zustand an.

Technisch zulässige Gesamtmasse:

Beschreibt das Gesamtgewicht des Wohnwagens, welches nicht Überschritten werden darf. Gültigkeit hat hierbei der Eintrag der in Ihrem Fahrzeugschein steht. (Ziffer 15)

Zuladung:

Die Zuladung ergibt sich somit aus der Rechnung Gesamtmasse weniger Masse in fahrbereiten Zustand/Leergewicht ist gleich mögliche Zuladung
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Überholen mit Wohnwagengespannen
Beim Überholvorgang strömt Fahrtwind zwischen zwei großen Flächen hindurch, es entsteht Sog. Der leichtere Wohnwagen bewegt sich dabei auf den LKW zu. Der Gespannfahrer lenkt gegen. Ist das Überholmanöver vorbei, reißt der Unterdruck unvermittelt ab. Eine erneute Kurskorrektur ist notwendig. Deshalb beim Überholen größtmöglichen Abstand halten. Nicht auf Gefällestrecken überholen, das Gespann wird zu schnell instabil. Sicherer ist es, in der Ebene oder an Steigungen mit „gestrecktem Gespann" an einem Bus oder LKW vorbeizufahren.




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